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Am vergangenen Wochenende fanden in La Chaux-de-Fonds die Nachwuchs-Schweizermeisterschaften statt, bei der ich zum zweiten Mal in der Kategorie U18 an den Start gehen konnte.

Bei diesen nationalen Meisterschaften herrscht immer eine ganz spezielle Atmosphäre. Einerseits hat es zahlreiche Tischtennisbegeisterte, praktisch jeder Spieler hat seinen eigenen Betreuer. Andererseits sind auch die Spieler selber merklich nervöser als an anderen Turnieren. Die hat sicher mit der Bedeutung dieses Anlasses für uns junge Aktive zu tun. Aber auch die zahlreich anwesenden Schiedsrichter, welche omnipräsent und auf die Einhaltung sämtlicher Regeln bedacht sind, tragen ihren Teil zu einem spannenden Turnier bei.

Meinen ersten Turniereinsatz hatte ich relativ früh am Morgen im Mixed-Turnier zusammen mit Alejandro Anivarro (B15) vom TTC UGS-Chênois. Gegen den B-Kader Spieler Andrin Melliger (A18) und Nina Gutknecht (B11) vom TTC Uster zeigten wir eine gute Leistung und mussten uns erst knapp im Entscheidungssatz geschlagen geben.

Als nächstes stand das U18-Mädchen-Doppel auf dem Programm, welches ich zusammen mit Jana Woraczek (B15) vom TTC Brügg bestritt. Mit der gleichen Partnerin konnte ich vor Wochenfrist bereits die MTTV-Einzelmeisterschaften in Belp gewinnen und wird waren gespannt, wie es uns wohl an den Schweizermeisterschaften laufen würde. Den Viertelfinal gegen ein Team aus Veyrier konnten wir noch klar mit 3:0 Sätzen für uns entscheiden. Im Halbfinal tragen wir auf die Kaderspielerinnen Céline Credaro (B14) und Svenja Holzinger (B11). Dank einer konzentrierten Leistung und nur wenigen Eigenfehlern gewannen wir ein enges und spannendes Spiel mit 3:1 Sätzen. Super, der Final war erreicht und die Silbermedaille im Sack!

In diesem Final trafen wir dann auf die klare Nummer eins und Nationalspielerin der Schweiz, Mireille Kroon (A18). Zusammen mit ihrer Doppelpartnerin Kimmy Costa (B11) waren sie die Favoritinnen. So gerieten wir dann auch trotz grosser Gegenwehr und knappen Resultaten mit 0:2 Sätzen in Rückstand. Ob unsere Trainer nach diesem Rückstand die Aussage wohl ernst gemeint habe, als sie sagten: «Es brauch nur noch drei Sätze bis zum Sieg», sei nicht näher hinterfragt. Doch wir konnten uns tatsächlich nochmals steigern und schafften den 2:2 Satzausgleich. Umso brutaler war, dass wir im Entscheidungssatz trotz gutem Spiel Punkt für Punkt abgeben mussten und bald mit 2:8 in Rückstand lagen. Zu diesem Zeitpunkt gab es wahrscheinlich Niemand mehr, welcher auf uns gewettet hätte. Doch plötzlich gelang und alles und wir konnten den Satz drehen und sogar mit 10:9 in Führung gehen. Aber, es sollte reichen! Mit einem tollen Angriffsball machte Jana den Satz zu und wir waren Schweizermeister! Einfach genial!

 

Jessica Mathys mit Jana Woraczek 1. Platz Schweizermeisterschaft Damen U18 im Doppel

Beflügelt vom Doppelerfolg startete ich am Nachmittag ins Einzelturnier, wo ich auf Beatrix Hódi (B11) traf, gegen welche ich am Schweizerischen Ranglistenturnier noch verloren hatte. Der Match verlief äusserst spannend und am Ende konnte ich mich mit 3:2 durchsetzen. Im Viertelinal traf ich dann wieder auf Mireille Kroon. Trotz einer 1:3 Niederlage war es ein toller Match und wohl eines meiner besten Spiele überhaupt. Dies vor allem auch, weil ich das bei Ping Pong Long Erlernte umsetzen und viele schnelle Ballwechsel ausgeglichen gestalten konnte. Dies bestätigte mir auch mein Trainer.

An dieser Schweizermeisterschaften zeigte es sich,dass sich das kontinuierliche Training vor allem gegen starke Spielerinne auszeichnete und ich die Differenz zu den besten Alterskameradinnen der Schweiz weiter verringern konnte.

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